Bericht Tischtennis Bezirkstag 2019 in Pfahlheim

Der letzte Bezirkstag stand ganz im Zeichen von Verabschiedungen langjähriger Mitarbeiter des Bezirk Ostalb.

Nach der Begrüßung wurde zuerst den Verstorben Tischtennisspielern der verschiedenen Vereine gedenkt. Gleich im Anschluss kamen die Meister und Pokalsieger zu Ruhm und Ehre. Ihnen wurden Urkunden zuteil.

Die Berichte nahmen die längste Zeit in Anspruch.

Bezirksvorsitzender Eugen Zeller berichtete von einer harmonisch verlaufenden Verbandsrunde. Das die Bezirksmeisterschaften der Jugend und Aktiven an einem Wochenende durchgeführt werden hat sich ebenfalls bewährt. Sorgen bereitet ihm der Rückgang der Mannschaftsmeldungen. Er appelliert auch an den Verband das man auf Bezirksebene auf 4er Mannschaften umstellen könnte. Er bemängelt auch das durch die unterschiedlichen Sollstärken der Mannschaften es keine Transparenz für die Öffentlichkeit gibt. Die Bundesliga spielt mit 3 Spielern, die 2.Bundesliga mit 4 Spielern, die weiteren Ligen mit 6 Spielern. So gibt’s auch immer wieder neue Spielsysteme. Es wird immer schwieriger Leute für das Ehrenamt zu begeistern. So sind auch manche Positionen im Bezirk nicht besetzt.

Auch der Ressortleiter Jugend Roland Kurz bemängelte den Trend der rückgängigen Meldezahlen im Bereich der Jugend. Er stellte dar wie von 1993 bis heute die Mannschaften rückläufig sind. Gab es 1993 noch 120 Mannschaften, sind es heute nur noch 66 Mannschaften. Die Jugendarbeit bei den Vereinen geht generell verloren. Waren es 1993 noch 34 Vereine die eine Jugend hatten, sind es heute nur noch 18 Vereine. Er berichtete auch über die Erfolge der Jugendlichen im vergangenen Jahr.

Im Anschluss war der Ressortleiter Mannschaftssport Daniel Wälder an der Reihe. Er dankte zuerst den Klassenleitern der letzten Saison für ihre Arbeit. Er ging danach auf die höheren Ligen ein und stellte der Versammlung die Ergebnisse vor. Die neuen Regelungen zur Saison 2019/2020 wurden vorgestellt. Ab dieser Saison darf auch nicht mehr mit Zelluloidball gespielt werden, sondern es muss mit Plastikbällen gespielt werden. Nach der Vorstellung der Termine wurde über eine Zusammenlegung der beiden Bezirksklassen abgestimmt. Dieser Antrag wurde abgelehnt und somit bleibt es bei zwei Bezirksklassen getrennt nach Kreis Heidenheim und Kreis Aalen. Ein weiterer Antrag wurde vorgestellt. Es soll auch möglich sein Verbandsspiele an einem Wochentag durchzuführen. Über diesen Antrag wird am nächsten Bezirkstag darüber abgestimmt.

Als Vertreter des TTVWH war Wolfgang Laur in Pfahlheim. Er arbeitet als Sportreferent auf der Geschäftsstelle des TTVWH. Er berichtete zuerst von der geplanten Fusion der 3 Verbände Baden, Südbaden und Württemberg-Hohenzollern. Er ging auch auf weitere Themen des Verbandes ein. Er stellte auch den Sportentwicklungsplan des Tischtennis Baden-Württemberg vor. Dies heißt, eine Unterstützung bei der aktiven und nachhaltigen Mitgliederentwicklung in den Vereinen und Verbesserung der Rahmenbedingungen in den Handlungsfeldern der Sportentwicklung leisten.

Weitere Berichte folgten vom Ressortleiter Einzelsport und Pokal Joachim Jagusch, vom Ressortleiter Finanzen Michael Bolsinger, vertreten durch Klaus Leinmüller. Hier wurde von einem positiven Kassenstand berichtet. Weitere Berichte gab es vom Ressortleiter Senioren Bernd Streicher, vom Ressort Öffentlichkeitsarbeit Martin Prager, vom Ressort Schiedsrichter Heiko Kaiser und vom Kassenprüfer Thomas Schmidt zu hören.

Nach der Entlastung von Ortsvorsteher Wolfgang Seckler gab es Neuwahlen.

Bezirksvorsitzender Eugen Zeller stellte sich nicht mehr zur Verfügung. Eugen Zeller stand nun 10 Jahre an der Spitze des Bezirk Ostalb. Mit großem Tatendrang hielt er den Bezirk auf Kurs und zu dem was der Bezirk nun ist. Viele neue Ideen ließ Eugen Zeller mit in die Bezirksarbeit einfließen. Vor seiner Tätigkeit als Vorsitzender war er bereits Ressortleiter Einzelsport. Als Klassenleiter fungiert er bereits seit 1998. Dieses Ehrenamt wird Eugen Zeller auch weiterhin ausführen.

Ebenfalls nicht mehr zur Wahl stellte sich der Ressortleiter Jugend Roland Kurz. Sein Wirken im Bezirk Ostalb begann 1987 als Klassenleiter. Von 1993 an folgten 15 Jahre als Ressortleiter Mannschaftssport ehe er ab 2008 der Part der Jugendarbeit übernahm. Unzählige Stunden in verschieden Hallen als Trainer, Organisator oder Turnierleitung folgten. Auch er wird weiter als Klassenleiter zur Verfügung stehen.

Die Neuwahlen ergaben dann folgendes Bild:

Vorsitzender: Martin Gold (TSG Giengen)
RL Mannschaftssport: Daniel Wälder (TSG Hofherrnweiler)
RL Jugend: Jonas Schlüter (SV Zang)
RL Öffentlichkeitsarbeit: Martin Prager (TV Steinheim)
RL Einzelsport: Joachim Jagusch (TTC Härtsfeld 08)
RL Pokal: Joachim Jagusch (TTC Härtsfeld 08)
RL Senioren: Bernd Streicher (SV Mergelstetten)
RL Schiedsrichter: Heiko Kaiser (TSG Giengen)
RL Finanzen: Michael Bolsinger (DJK Wasseralfingen)
Kassenprüfer: Klaus Leinmüller (TSG Hofherrnweiler)
Kassenprüfer: Thomas Schmidt(SV Mergelstetten)

Leider konnte der stellvertretende Bezirksvorsitzende und der Breitensportbeauftragte nicht besetzt werden.

Nach einer kurzen Pause stellte Ressortleiter Daniel Wälder die Spielklasseneinteilungen für die neue Saison den Anwesenden vor.

Viele Ehrungen standen unter diesem Tagesordnungspunkt an.
Klaus Hafner wurde gedankt, da er nach über 30 Jahren seine Tätigkeit als Klassenleiter beendet hat.
Thomas Müller, Daniel Wälder, Marcel Kostka und Michael Bolsinger bekamen die Ehrennadel in Silber für ihre 10-jährige Mitarbeit im Bezirk Ostalb.
Eine Stufe höher, nämlich die Ehrennadel in Gold, bekamen Eugen Zeller und Oliver Fischer für 20-jährige Mitarbeit im Bezirk Ostalb.
Die Ehrenmedaille, eine weitere Stufe höher, wurden Norbert Betram für 40 Jahre Schiedsrichter und Ulrich Leinmüller für 35 Jahre Klassenleiter.
Die höchste Ehrung wurde dem scheidenden Bezirksvorsitzenden Eugen Zeller zu teil. Er erhielt für seine Verdienste die bronzene Ehrennadel des Deutschen Tischtennisbundes.

Unter dem letzten Tagesordnungspunkt Sonstiges wurde nur noch berichtet das ein Veranstalter für die Bezirksmeisterschaften 2019 und ein Ausrichter des Bezirkstag 2020 gesucht wird.

Der Bezirkstag des Tischtennisbezirk Ostalb wurde nach gut 3,5 Stunden beendet.

Bild Eugen Zeller und Roland Kurz beim Bezirkstag 2019

Eugen Zeller und Roland Kurz

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