Bericht Relegationsspiele Saison 2018/19

Relegation zur Damen Oberliga

VfL Sindelfingen – TSV Untergröningen 8:4
TTV Ettlingen – TSV Untergröningen 8:4

Bei dem Relegationsturnier um einen Platz in der Oberliga Baden-Württemberg starten der Tabellenachte der Oberliga, in diesem Fall der VfL Sindelfingen sowie der zweitplatzierte der Badenliga (TTV Ettlingen) und der zweitplatzierte der Verbandsliga Württemberg-Hohenzollern, der TSV Untergröningen.
Diese drei Teams spielen im System “jeder gegen jeden“ um den freien Platz in der Oberliga. Bereits im Vorfeld war klar, dass ohne das vordere Paarkreuz mit Amelie Fischer und Nina Feil, welche beide nicht spielen konnten, ein Sieg in der Relegation äußerst schwierig werden würde; auf dem Papier waren beide gegnerische Mannschaften viel stärker einzuschätzen. So gingen die Kochertälerinnen mit Miriam Kuhnle, Laura Henninger, Petra Henninger, Cristina Krauß und Anja Reiner an den Start.

Im ersten Spiel kam es zum Vergleich mit dem VfL Sindelfingen.
Petra Henninger und Cristina Krauß konnten den ein oder anderen Satzball nicht nutzen und verloren gegen Nathalie Bacher und Alina Frey mit 0:3. In der anderen Box konnten sich Miriam Kuhnle und Laura Henninger in einem umkämpften Spiel gegen Olivia Pfadenhauer und Elisabeth Kronich behaupten. Laura Henninger spielte im Duell gegen die Nummer 1 der Sindelfingerinnen, Nathalie Bacher sehr gut mit verlor aber am Ende den Entscheidungsatz zum 2:3. Den Ausgleich zum 2:2 Zwischentand fuhr Miriam Kuhnle mit einem 3:1 Erfolg gegen Alina Frey ein. Trotz der 1:3 Niederlage, die auf dem Papier stand, wäre ein Sieg von Cristina Krauß gegen Olivia Pfadenhauer vom Spielverlauf durchaus möglich gewesen und auch in der anderen Box kam Petra Henninger gegen Elisabeth Kronich nicht zu ihrem Spiel und unterlag mit 0:3. Die Vorentscheidung in dieser Begebnung beim Stand von 2:4 fiel durch  eine knappe 2:3 Niederlage von Miriam Kuhnle im Spitzenspiel gegen Nathalie Bacher. Zeitgleich fand Laura Henninger gegen Alina Frey kein Mittel, um die Materialspielerin zu besiegen, Spielstand 2:6. Den guten Teamspirit unterstrich das TSV-Quarett dann aber nochmals. Petra Henninger und Cristina Krauß gelangen zwei Siege gegen Olivia Pfadenhauser bzw. Elisabeth Kronich und so konnte der TSV vor den Überkreuzpartien auf 4:6 verkürzen.
In diesen war der Akku bei Miriam Kuhnle im roten Bereich und so reichte es gegen Olivia Pfadenhauer nicht zum Sieg (1:3) und Petra Henninger unterlag mit 0:2 gegen Nathalie Bacher, die 4:8 Niederlage war besiegelt und eine kurze Erholungspause dringend von Nöten.

Die Auslosung ergab, dass für die Kochertälerinnen gleich wieder das nächste Spiel gegen den TTV Ettlingen auf dem Programm stand.
Für das zweite Spiel rückte dann Anja Reiner in die Mannschaft. Das Spiel nahm im Nachhinein betrachtet einen vergleichbaren Verlauf wie die erste Partie. Punkteteilung in den Eingangsdoppeln; Miriam Kuhnle und Laura Henninger konnten sich mit 3:1 gegen Shanice Steinecke und Lara Pitz-Jung durchsetzen während Cristina Krauß und Anja Reiner mit 0:3 gegen Kiara Maurer und Regina Hain das Nachsehen hatten. Miriam Kuhnle fand gegen Shanice Steinecke nicht ins Spiel und verlor mit 0:3 während Laura Henninger ein umkämpfter 3:2 Erfolg gegen die stärker eingestufte Kiara Maurer zum 2:2 Zwischenstand gelang. Im hinteren Paarkreuz gelang Cristina Krauß ein ebenfalls umkämpfter 3:2 Erfolg gegen Lara Pitz-Jung während Anja Reiner unglücklich mit 1:3 gegen Regina Hain unterlag. Nach einem 3:1 Erfolg von Miriam Kuhnle gegen Kiara Maurer lagen die Kochertälerinnen zwar mit 4:3 in Führung – danach wollte aber kein Sieg mehr gelingen. Nacheinander verloren Laura Henninger (gegen Shanice Steinecke), Cristina Krauß (gegen Regina Hain) und Anja Reiner gegen Lara Pitz-Jung zum 4:6 Zwischenstand. Cristina Krauß hatte danach gegen Kiara Maurer den Sieg schon auf dem Schläger – verlor am Ende mehr als unglücklich in der Verlängerung des Entscheidungssatzes. Die anschließende Niederlage von Miriam Kuhnle gegen Regina Hain besiegelte dann die 4:8 Niederlage.

Niederlagen schmerzen, dennoch dürfen die Kochertälerinnen mit Ihrer Leistung in den Relegationsspielen zufrieden sein. Gegen nominell stärkere Gegenerinnen zogen sich die Damen mehr als achtbar aus der Affäre. Der Gedanke “was wäre gewesen wenn …” stellt sich nicht, “es ist wie es war”. So startet der TSV Untergröningen auch in der kommenden Saison in der Verbandsliga, es sei denn es gibt noch den ein oder anderen Rückzug von Mannschaften in der Regionalliga bzw. Oberliga. Spekuliert wird viel; Fakt ist, dass sich alles erst definitiv nach den verpflichtenden Mannschaftsmeldungen am 10.06. entscheiden wird.

Bild TSV Untergröningen I - Relegationsspiel

Das Relegationsteam des TSV Untergröningen nach getaner Arbeit (v.l.n.r.): Anja Reiner, Petra Henninger, Cristina Krauß, Miriam Kuhnle, Laura Henninger

TSV Untergröningen (Punkte) gegen Sindelfingen:
Doppel: Miriam Kuhnle/Laura Henninger(1), Petra Henninger/Cristina Krauß
Einzel: Miriam Kuhnle(1), Laura Henninger, Petra Henninger(1), Cristina Krauß(1)

TSV Untergröningen (Punkte) gegen Ettlingen:
Doppel: Miriam Kuhnle/Laura Henninger(1), Cristina Krauß/Anja Reiner
Einzel: Miriam Kuhnle(1), Laura Henninger(1), Cristina Krauß(1), Anja Reiner


Relegation zur Herren Landesklasse

DJK Wasseralfingen – SC Lehr 8:8

Ein hochdramatisches Spiel um den Aufstieg in die Landesklasse entwickelte sich in der Partie der beiden Bezirksligisten. Der Teilnehmer der Landesklasse, TTC Burgberg, hatte auf eine Teilnahme verzichtet.

Wasseralfingen startete überragend in die Partie. Alle drei Doppel gingen an die DJK und so führte man vor dem ersten Einzel mit 3:0. Hier gilt es zu erwähnen das Ilg/Abele gegen das bisher ungeschlagene Spitzendoppel aus Lehr klar gewannen.
Nach den ersten Einzeln hatte Lehr die Partie wieder ausgeglichen. Wasseralfingen ließ sich allerdings dadurch nicht beirren und ging in Folge der Partie immer wieder in Führung. So auch vor dem Schlussdoppel zum 8:7. Sollte Wasseralfingen siegen war der Aufstieg unter Dach und Fach. Ging der Sieg an die Gäste mussten die Sätze die Entscheidung bringen. Lehr siegte mit 3:1, doch am Ende hatte Wasseralfingen mit 32:30 Sätzen ganz knapp die Nase vorn und steigt somit in die Landesklasse auf.

Für Wasseralfingen siegten Mangold/Henne, Ilg/Abele, Bereska/Bauer, Mangold, Ilg, Bauer und Abele(2).


Relegation zur Bezirksliga

TTC Neunstadt – TV Steinheim 9:3

Mit einem deutlichen 9:3 Erfolg sicherte sich der TTC Neunstadt den Klassenerhalt in der Bezirksliga.
Der TV Steinheim tritt in der neuen Saison erneut in der Bezirksklasse an. Nachdem die SG Schrezheim auf die Teilnahme der Relegation verzichtet hatte, kam es gleich zum Endspiel um Auf- oder Abstieg.
Nach den Doppeln führte Steinheim noch mit 1:2. Knappe Erfolge sorgten für eine 5:2 Führung für den Favoriten aus Neunstadt. Nach dem 5:3 gingen die restlichen 4 Partien deutlich an Neunstadt.

Für Neunstadt siegten Schmid/Nass, Schmid(2), Nass(2), Deisinger(2), Schmalz und Prochaska.

Bei Steinheim punkteten Prager/Niederführ, Sedlatschek/Schmid und Schmid.


Relegation zur Bezirksklasse Gr.1

TSV Untergröningen – SC Unterschneidheim II 9:5

Die Bezirksklassenmannschaft aus Untergröningen setzte sich gegen die ersatzgeschwächte Mannschaft der Kreisliga A knapp durch.
Zu Beginn hielt Unterschneidheim die Partie offen und führte bis zum 3:3 immer einen Punkt. Die nächsten 3 Spiele brachten die Entscheidung zugunsten von Untergröningen. Mit 3 Siegen ging man mit 6:3 in Führung. Diese Führung ließ man sich nicht mehr nehmen und feierte am Ende mit einem 9:5 Erfolg den Klassenerhalt in der Bezirksklasse.

Für Untergröningen siegten Hammer/G.Henninger, Laura Henninger, Müller, Streicher, Hammer(2), Horlacher und Gero Henninger.


Relegation zur Bezirksklasse Gr.2

TTC Herbrechtingen – SV Waldhausen II 9:7

In einem über 4 stündigem Spiel setzte sich Herbrechtingen knapp gegen die zweite Mannschaft aus Waldhausen durch und verbleibt in der Bezirksklasse.
Nach den Doppeln und den ersten 3 Einzeln führte Herbrechtingen mit 4:2. Waldhausen konterte und ging beim 4:5 erstmals in Führung. Beim 6:5 ging Herbrechtingen wieder in Führung. Beim 6:7 für Waldhausen sah alles nach einer Überraschung aus, doch Herbrechtingen drehte die Partie nochmals und holte sich mit 3 Siegen in Folge den äußerst knappen 9:7 Erfolg.

Für Herbrechtingen punkteten Haag/Haag(2), Renner/Hackl, Jürgen Haag(2), Bernd Haag, Renner, Müller und Eck.

Für Waldhausen siegten Meyer/Antritzke, Wisniewski, Tillmann-Mumm, Meyer, Antritzke und Böhm.


Relegation zur Kreisliga Gr.1

TSG Hofherrnweiler III – TV Neuler II 9:0

Die Mannschaft aus Neuler trat zum Relegationsspiel nicht an. Somit verbleibt Hofherrnweiler in der Kreisliga A.


Relegation zur Kreisliga Gr.2

TSG Hofherrnweiler IV – SV Neresheim II 9:2

Eine klare Angelegenheit war die Partie des Kreisliga A Achtplatzierten gegen den Tabellendritten der Kreisliga B. Von Beginn an zog Hofherrnweiler davon. Nach dem 3:0 gelang Neresheim der erste Punkt. Beim Stand von 7:1 gelang eine erneute Ergebniskosmetik. Somit verbleibt Hofherrnweiler in der Kreisliga A Gr.2.

Für Hofherrnweiler siegten Kamenov/L.Ziora, Weller/Theiner, Schomburg/M.Ziora, Weller, Schomburg(2), Kamenov, Leon Ziora und Theiner.

Die Ehrenpunkte für Neresheim holten Kleebauer und Neufischer.

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